Sonntag, 6. April 2014

Eine Hommage an mein Fenster

Warum habe ich meinem Blog eigentlich diesen Namen gegeben? Könnte man sich ja fragen. Mein Schreibtisch und damit meine "Hauptwirkungsstätte" steht direkt unter einem großen Fenster. So fühle ich mich nicht ganz so fern von der Welt da draußen, wenn ich mal wieder schreibe, lese, bastele oder eben lerne. Und manchmal kitzelt mich auch die Sonne auf meiner Nase.

Deshalb, liebes Fenster, widme ich dir dies hier:

Schlicht schwarz,
Stilistisch irgendwas zwischen Gotik und Neoklassik,
Von mächtigen Mauern eingezwungen,
Stemmt es sich tagtäglich gegen das Erdrücken.
Es trotzt dem Wetter.
Wind, Regen und Schnee sperrt es aus.
Nur die Sonne lässt es rein, zu mir.
Ich hingegen sitzte hinter meinem Fenster.
Kann zusehen,
Wie Menschen durch Wind und Wetter hetzen,
Wie Kinder Fahrradfahren lernen,
Wie Liebespaare am Wochenende Hand in Hand die Welt um sich vergessen.
Und ich schreibe hier, und lerne und lebe.
Danke Fenster,
Dass du mich manchmal vor der Welt da draußen schützt
Und mich dann doch wieder gehen lässt.

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