Dienstag, 15. November 2016

Hüttenschuhe selbst gemacht

Hallihallo alle miteinander,

kennt ihr noch die bunten Hüttenschuhe aus Kindertagen? Ich hatte als Kind immer das Problem, dass ich meine Hausschuhe/Pantoffeln ständig verloren habe. Sie waren immer unter irgendeiner Couch oder ein Zwilling nicht auffindbar. Außer bei Hüttenschuhe. Die sind als einzige Schuhe an meinen Füßen geblieben.

Vor ein paar Wochen jedenfalls haben ich mit einem Verwandten über Hüttenschuhe geredet - wie auch immer wir darauf gekommen sind. Da ich mein Strickzeug bekanntlich überallhin mitschleppe, wusste natürlich auch mein Verwandter, dass ich stricken kann. Und schon kam der Wink mit dem Zaunpfahl: "Ich hätte ja auch gerne Hüttenschuhe!" Gut, dass es bis zum Geburtstag nur noch drei Wochen waren.

Ich habe also gegoogelt, was das Zeug hielt und bin schließlich zu der Anleitung "Hobbit Shoes" von Drops gekommen. Passend zur Anleitung habe ich mir die Wolle Drops Eskimo in maulwurf und braun bestellt. Gerade die Farbe braun ist toll. Sie ist als mix-Farbe aus mehreren unterschiedlichen Farben zusammengesponnen. Die wenigen rötlichen Fäden geben dem braunen Gesamtton eine warme Note. Irgendwie hat mich die Farbe an den Kamin bei den Verwandten erinnert.

 Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich noch nie gefilzt oder mit zu filzender Wolle gestrickt habe, also ein echtes Abenteuer. Laut Anleitung, sollte erst normal gestrickt werden und anschließend in der Waschmaschine gefilzt werden.

Meine gestrickten Hüttenschuhe hatten tatsächlich eher die Größe von Nikolausstiefeln. Meinem Freund gingen sie im ungefilzten Zustand bis zu den Knien. Nach dem Waschen sahen sie allerdings eher wie Kinderschuhe aus. Aber tatsächlich: Ein Männerfuß in Schuhgröße 43 hat gut hineingepasst. Die gefilzte Wolle ist jetzt richtig schön dick und warm. Perfekt!


Entschuldigt bitte das Foto: Es wurde letzte Woche einfach nicht hell, aber das Geburtstagskind wollte natürlich trotzdem das Geschenk haben. Ich habe noch ein bisschen Schokolade hineingefüllt.

Sehen sie nicht aus wie Kinderschuhe? Aber es hat tatsächlich funktioniert. Ich verlinke die Hüttenschuhe noch beim Creadienstag, den Dienstagsdingen und HoT.

Liebe Grüße
Pauline

Sonntag, 13. November 2016

Der Herbst von seiner schönen Seite

Hallihallo alle zusammen,

habt ihr einen schönen, entspannten Sonntag? In den letzten Tagen war das Wetter hier wirklich mies. Es hat ständig genieselt. Wenn ich raus musste, hat es natürlich angefangen richtig zu regnen. Ich bin diese Woche also mehrmals richtig nass geworden. Wirklich nervig.

Als ich gestern aufgestanden bin, hat mich direkt der blaue Himmel angelächelt. Soo schön. Ich habe noch am Vormittag einen kurzen Spaziergang gemacht, wer weiß, wie lange sich das Wetter hält. Es sah so schön aus im Wald.

Ein kurzer Schnappschuss.


Heute ist es natürlich wieder grau-in-grau, aber wenigstens regnet es nicht. Yeah!!

Viele liebe Grüße
Pauline :)

Freitag, 4. November 2016

Eine Mütze für den Herbst

Hallihallo alle miteinander,

wie das Jahr doch dahin rast. Wir haben schon November, die letzten Walnüsse und Äpfel sind gefallen und die Blätter der Bäume haben schon ganz wunderschöne Gelb- und Rottöne.


Wenn ich morgens im Dunkeln am Bahnhof stehe, dann war es manchmal schon ganz schön kalt. Da es aber nachmittags immernoch recht warm ist - zumindest wenn die Sonne scheint - brauchte ich eine neue Mütze.









Ich wollte mir dieses Mal eine recht dünne Mütze stricken - für den Übergang eben. Sie sollte schön wärmen, aber in jede Tasche passen. Daher habe ich ein recht dünnes Alpaka-Garn ausgewählt (Lauflänge 115m auf 50g) und natürlich mit 3,5 auch eine recht dünne Nadelstärke. Ich habe erst auf einer Rundnadel gestrickt. Das fand ich dann aber doch recht unpraktisch und bin auf ein Nadelspiel umgestiegen. Ihr braucht etwas mehr als ein Knäul (ca. 70-80g).

Dienstag, 2. August 2016

Lesezeichen für die Urlaubslektüre

Hallihallo alle zusammen,

endlich ist der Sommer da. So richtig warm, so richtig sonnig, so richtig schön ... hach! Und weil ich nach einem anstrengenden halben Jahr endlich Ferien habe, ist auch nach langem wieder Zeit zum Basteln. Unter dem Dach ist es gerade leider kaum auszuhalten, deshalb verschiebe ich das Nähen auf kühlere Tage und verziehe mich in den Garten unter einen riesigen Walnussbaum.

Gefühlt hat gerade Halb-Europa Ferien. Ich mag diese Ferienstimmung. Zu richtiger Ferienstimmung gehört neben viel freier Zeit meiner Meinung nach auch unbedingt ein gutes Buch. Da ich weiß, dass ich damit nicht ganz alleine bin, habe ich für meine bücherverrückten Freunde und Familie ein paar Lesezeichen gebastelt.

Okay, keine wirklich neue Idee. Lesezeichen habe ich schließlich auch schon hier gebastelt. Aber es macht immer wieder viel Spass und dieses Mal sehen sie schließlich auch ein bisschen anders aus. Es sind nämlich kleine Origami-Tiere.


Was ihr benötigt:



  • alte Buchseiten (Zeitungsschnipsel funktionieren auch)
  • Kleister
  • eine Klarsichthülle
  • einen Pinsel und eine Schere
  • ein kleines Stück Pappe oder dickeres Papier
  • eine Vorlage für Origami-Tiere (googlen)
  • buntes Papier (z.B. selbst ausgedruckt)
  • eine Lochzange oder einen Locher
  • ggf. Lochverstärker aus Kraftpapier
  • ein kurzes Stück Band (z.B. Stickgarn)

Nun kann es auch schon losgehen


Wie ihr eine A4-Seite aus den alten Buchseiten herstellt, könnt ihr euch bei meinen Geschenkanhängern aus Altpapier ansehen. Dazu benötigt ihr nur den Kleister, alte Buchseitenschnipsel und die Klarsichthülle.

Ist das Papier getrocknet, können wir auch schon mit den Lesezeichen loslegen. So sieht eure Seite jetzt aus:


Bastelt euch aus dem dickeren Papier eine Vorlage für die späteren Lesezeichen. Wie groß und welche Form die Lesezeichen haben sollen, entscheidet ihr selbst. Ich habe dieses Mal recht kleine Lesezeichen gebastelt. Die Maße: 12cm x 4cm. Die Ecken habe ich noch abgerundet.

Ist die Vorlage erstellt, könnt ihr die Lesezeichen auch schon auf den alten Buchseiten vorzeichnen und ausschneiden.


Die Lesezeichen-Rohlinge sehen dann so aus:


Origami-Tiere


Rührt noch ein kleines bisschen Kleister an, jetzt sind die Origami-Tiere an der Reihe. Sucht im Internet nach passenden Vorlagen von den Tieren, die eure Lesezeichen schmücken sollen. Ihr findet bestimmt was passendes.

Nun schneidet ihr die Tiere bzw. die Drei- und Vierecke aus dem bunten Papier aus. Ich habe mein buntes Papier selbst bei Mel McCarthy ausgedruckt. Anschließend klebt ihr euer Tier mit dem Kleister auf den Lesezeichen-Rohling. Ich habe noch eine kleine Sprechblase hinzugefügt.


Wenn das Lesezeichen gut getrocknet ist, macht ihr noch ein Loch in das Lesezeichen und verstärkt es ggf. mit Lochverstärker. Die Lesezeichen halten aber auch gut ohne Lochverstärker.


Jetzt noch schnell ein Band durch das Loch ziehen und schon könnt ihr eure Lesezeichen entweder selbst benutzen oder sie verschenken. Und schon kann die Urlaubslektüre beginnen.




Genießt die Ferienzeit und viel Spass beim kreativ sein. Ich verlinke die Anleitung noch beim Creadienstag, den Dienstagsdingen und bei HoT.

Pauline


Dienstag, 12. April 2016

Ein Kerzenhalter aus Altglas und Nagellack - Upcycling

Hallihallo alle miteinander,

hachja, der Frühling ist da. Wir haben tolles Wetter, die Temperaturen klettern über 15°C und die Gartenstühle können endlich wieder in den Garten. Da ich zur Zeit viel arbeiten muss, kann ich nicht den ganzen Tag im Garten verbringen, stattdessen sitze ich an meinem Schreibtisch.

Ich habe auf meinem Schreibtisch eigentlich immer ein paar Kerzen stehen. Die machen das Arbeiten einfach gemütlicher und persönlicher sowieso. Nur bis vor ein paar Tagen standen dort auf dem Schreibtisch noch die Schneeflocken-Teelichthalter, die ich kurz vor Weihnachten hier und hier gebastelt habe. Nur Schneeflocken und Frühling gehen so gar nicht. Es musste etwas Neues her.


Ursprünglich hatte das Glas mal einen anderen Zweck: Es war ein Obstglas. Ich habe es mit meinem noch recht neuen Glasschneider bearbeitet.

Was ihr benötigt:


  • Einen Teelichthalter (alternativ ein selbst-geschnittenes Gefäß oder einfach ein Wasserglas)
  • Nagellack in mehreren Farben
  • Klebeband oder Tape
  • ggf. etwas Sand
  • und natürlich ein Teelicht








Mit dem Klebeband klebt ihr kleine Dreiecke am oberen Rand des Glases ab. Diese Dreiecke werden jetzt mit unterschiedlichen Nagellacken bestrichen. Erst eine nicht zu dicke Schicht auftragen, etwas trocknen lassen und dann eine weitere Schicht auftragen. Ist der Nagellack gut angetrocknet, können die Klebebänder entfernt werden.


Das Ganze wiederholt ihr bis der gesamte Rand mit unterschiedlich großen Dreiecken bemalt ist. Anschließend nur noch mit ein bisschen Sand füllen und ein Teelicht hinein stellen.

Fertig! Das Ergebnis sieht toll aus und macht kaum Arbeit. Der Frühling kann kommen!




Meinen neuen Teelichthalter schicken ich jetzt noch rüber zum Creadienstag, zu den DienstagsDingen und zu HoT.

Genießt den Frühling!
Pauline :)

Dienstag, 5. April 2016

Blumentöpfe aus Altglas

Hallihallo alle miteinander,

das letzte Wochenende waren unser ersten wirklichen Frühlingstage in diesem Jahr. Bis dato war es in anderen Teilen Deutschlands zwar schon schön warm, nur im Ruhrgebiet hat es geregnet. So mussten wir die ersten warmen Tage richtig ausnutzen. Wir waren im Zoo Duisburg, ganz viel im Wald unterwegs und der Garten schrie sowieso nach Aufmerksamkeit.

Im Garten habe ich dann auch meinen neuen Glasschneider ausprobiert. Ich hatte Anleitungen zum Schneiden von Flaschen auf mehreren Blogs gesehen u.a. bei Funkelfaden und DaWanda. Ich habe in letzter Zeit viele Kerzenhalter verschenkt. Dass ich die jetzt nicht mehr kaufen muss, sondern aus unserem Altglas herstellen kann fand ich verlockend.
Da ich aber ein bisschen Panik hatte, dass ich das Glas statt zu schneiden eher sprengen würde, habe ich mir den ersten Versuch für einen warmen Tag im Garten aufgespart. Der erste Versuch ging natürlich, wie das bei ersten Versuchen nunmal so ist, daneben. Das Glas ist nicht vollständig an der Schnittkante gebrochen, eine Ecke der Flasche blieb leider stehen. Bei den darauf folgenden Versuchen hat es dann aber gut funktioniert. Ich habe natürlich nicht direkt meine "Lieblingsflaschen" benutzt, dafür will ich noch ein bisschen üben, aber alte Sektflaschen haben wir wirklich zur Genüge.

Wenn ich eh schonmal draußen bin, habe ich meine erfolgreichen Schnittversuche auch direkt verwertet. Ich habe einfach ein bisschen Blumenerde in die neuen Gefäße gefüllt und dann ein kleines Hornfeilchen eingegraben. Jetzt hat unser Balkon ein paar neue Mitbewohner, die den Frühling auch im Regenwetter erahnen lassen.

Hier kommen noch ein paar Fotos:


Sonntag, 27. März 2016

Frohe Ostern! oder Mr. Hoppel

Hallihallo alle miteinander,

wie die Zeit vergeht. War nicht gerade erst Weihnachten? Irgendwie kommt Ostern für mich dieses Jahr ziemlich überraschend. Da wir aber über die Osterfeiertage nicht besonders viel vor haben, ist endlich mal wieder viel Zeit zum Kreativsein. Was gibt es erholsameres! Ich habe schon mein aller erstes Kleidungsstück genäht und auch schon ein bisschen gebastelt. Einfach herrlich.

Als kleine Osteridee, falls den Kindern langweilig ist oder ihr noch ein klein wenig Osterdeko - auf den letzten Drücker- benötigt, hätte ich hier eine Idee für euch.

Ich habe vor den Ferien mit meinem Grundschulkindern (2. Klasse) Hasen gebastelt. Wenn die Kiddies fleißig gearbeitet haben, kann man ihnen in den letzten Minuten auch etwas gönnen. Mal ganz davon abgesehen, verblüfft mich jedes Mal der Stolz der Kinder, wenn sie selbst etwas gebastelt haben. Dann gehen alle mit ganz stolzer Brust nach Hause. Genial!!

Ich habe zu meinem letzten Geburtstag zwei Bastelbücher bekommen. Beide sind einfach toll. Schön zu lesen, günstig und mit Kindern super schnell und ohne viel Material zu basteln. Eins der Bücher heißt: Faltideen einfach tierisch. Mit den klassischen Hexentreppen, die wir wahrscheinlich selbst alle noch aus der Kindheit kennen, werden hier tolle Tiere gebastelt. Man braucht nur ein bisschen festes Papier.


Ich hatte ein bisschen Angst, dass das braune Papier nicht ausreicht, deshalb habe ich zu Probezwecken erst einmal einen Hasen aus blauem Papier gebastelt. Die Kulleraugen in unterschiedlichen Größen sind mir super billig in einem Schreibwarengeschäft zwischen die Finger gekommen. Mit dem Paket werde ich noch so einige Tiere mit meinem Kiddies basteln können.



Hier seht ihr natürlich nur meine beiden Versionen. Die Kinder haben ihren Hasen ganz unterschiedliche Namen gegeben, aber alle waren genial und haben wirklich zu den individuellen Hasen der Kinder gepasst. Ein Name ist hängen geblieben: Mister Hoppel. Toll wie kreativ Kinder sein können!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen Frohe Ostern und einen entspannte Zeit. Ich werde jetzt weiter kreativ sein: Ein bisschen stricken, ein bisschen basteln und ein bisschen werkeln. Ich freue mich.

Liebe Grüße
Pauline :)